Hardware-Vergleich

Nulleinspeisung Controller

Welche Hardware brauchst du, um deinen Wechselrichter auf Nulleinspeisung zu regeln? Die wichtigsten Lösungen im Überblick.

Was macht ein Nulleinspeisungs-Controller?

Der Controller ist das Gehirn des Systems. Er empfängt die Messwerte deines Smart Meters (wieviel Strom fließt gerade ins Netz oder aus dem Netz), berechnet daraus die erforderliche Wechselrichter-Leistung und sendet den entsprechenden Steuerbefehl. Das passiert vollautomatisch, typischerweise jede Sekunde.

Ohne Controller müsstest du deinen Wechselrichter manuell drosseln – was natürlich keine praxistaugliche Lösung ist.

Lösungsansätze im Überblick

Es gibt grundsätzlich drei Wege zur Nulleinspeisung:

Ansatz Aufwand Für wen? Kosten
Fertiglösung (z. B. Smart Micro Solar) Gering Einsteiger & Fortgeschrittene Einmalig für Hardware
OpenSource-Software (z. B. Selbstbau auf ESP32) Mittel–Hoch Technikaffine Bastler Gering (Hardware ~10 €)
Integrierte Wechselrichter-Lösung Gering Wer neuen Wechselrichter kauft Höherer Wechselrichterpreis

Smart Micro Solar – die spezialisierte Fertiglösung

Der Smart Micro Solar von Anzeige selbstbau-pv.de ist eine speziell für Nulleinspeisung entwickelte Hardware-Lösung. Im Gegensatz zu allgemeinen Heimautomations-Plattformen ist das Gerät von Anfang an auf diesen einen Zweck ausgelegt – das macht die Einrichtung deutlich einfacher.

Smart Micro Solar Nulleinspeisungs-Controller
⭐ Empfehlung der Redaktion

Smart Micro Solar

Plug-and-Play Nulleinspeisungs-Controller für Balkonkraftwerke und kleine PV-Anlagen. Verbindet Smart Meter und Wechselrichter vollautomatisch – ohne Programmieren, ohne Cloud-Abo.

Bis zu 10 Wechselrichter gleichzeitig
Kompatibel mit OpenDTU (Hoymiles, Deye)
Smart Meter: Shelly 3EM & Ecotracker
Regelung im 1-Sekunden-Takt
WLAN-Konfiguration via Webbrowser
Kein Cloud-Zwang, keine Abo-Kosten
Deutsches Produkt, lokaler Support
Mit oder ohne Batteriespeicher nutzbar

Kompatibilität des Smart Micro Solar

Der Smart Micro Solar ist auf breite Kompatibilität ausgelegt. Er kommuniziert mit den verbreitetsten Smart Metern und Wechselrichtern.

Kompatible Smart Meter

  • Shelly 3EM – der Klassiker, dreiphasig, WLAN, HTTP-API
  • Ecotracker – speziell für PV-Überwachung und Nulleinspeisung entwickelt

Kompatible Wechselrichter / Protokolle

  • OpenDTU – für Hoymiles HM-Reihe (HM-300, HM-400, HM-600, HM-800, HM-1000, HM-1500)
  • Deye Mikrowechselrichter – über integrierte WLAN-Schnittstelle
  • Weitere Modelle gemäß aktueller Kompatibilitätsliste auf selbstbau-pv.de
Tipp: Wiki prüfen

selbstbau-pv.de führt ein aktuelles Wiki mit modellspezifischen Einrichtungsanleitungen. Prüfe dort vor dem Kauf, ob dein Wechselrichter-Modell unterstützt wird.

Alternative: Selbstbau-Lösung

Wer technisch versiert ist, kann Nulleinspeisung auch mit einem ESP32-Microcontroller (~10 €) und Open-Source-Software selbst bauen. Projekte wie „Solarflow" oder eigene Python-Skripte auf einem Raspberry Pi sind in der Community verbreitet.

Vorteile des Selbstbaus: Maximale Flexibilität, geringe Hardware-Kosten, Community-Support.

Nachteile: Erheblicher Zeitaufwand, Software muss gepflegt werden, keine Garantie auf Funktion, Debugging-Aufwand bei Problemen.

Für die meisten Anwender ist eine Fertiglösung wie der Smart Micro Solar die sinnvollere Wahl – einmal konfiguriert, läuft es zuverlässig ohne weiteren Eingriff.

Integrierte Wechselrichter-Lösungen

Einige neuere Wechselrichter und Heimspeicher-Systeme bringen Nulleinspeisung als eingebaute Funktion mit:

  • Anker SOLIX Solarbank 2 – integrierte Nulleinspeisung mit eigenem Smart Meter
  • Zendure SolarFlow – Heimspeicher mit integrierter Einspeisungsregelung
  • EcoFlow PowerStream – Mikrowechselrichter mit Smart-Home-Integration

Diese Systeme sind einfach zu bedienen, kosten aber deutlich mehr als eine nachträgliche Nulleinspeisungs-Lösung. Für bestehende Anlagen oder wenn man eine bestimmte Wechselrichter-Marke bevorzugt, ist eine separate Controller-Lösung oft die günstigere Wahl.

Kaufentscheidung: Wann welche Lösung?

  • Bestehende Hoymiles-Anlage: Smart Micro Solar + Shelly 3EM ist die naheliegendste Kombination
  • Bestehende Deye-Anlage: Smart Micro Solar funktioniert ebenfalls, spezifische Anleitung im Wiki vorhanden
  • Neuanschaffung: Integrierte Lösungen (Anker, EcoFlow) sind bequemer, aber teurer
  • Bastler mit Zeit: Selbstbau auf ESP32 möglich, Community-Projekte als Ausgangspunkt
Anzeige: Den Smart Micro Solar Controller kaufst du direkt bei selbstbau-pv.de. Alternativ ist das Gerät auch über Reichelt erhältlich. Das Wiki von selbstbau-pv.de bietet detaillierte Einrichtungsvideos für alle kompatiblen Modelle.

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Häufige Fragen

Was macht ein Nulleinspeisungs-Controller genau?
Der Controller ist das Herzstück des Systems. Er liest sekündlich die Messwerte des Smart Meters aus, berechnet die benötigte Wechselrichterleistung und sendet Steuerbefehle – vollautomatisch im 1-Sekunden-Takt. Ohne Controller müsstest du den Wechselrichter manuell drosseln, was nicht praxistauglich ist.
Welche Wechselrichter sind mit dem Smart Micro Solar kompatibel?
Der Smart Micro Solar unterstützt Hoymiles HM-Reihe über OpenDTU sowie Deye Mikrowechselrichter über deren WLAN-API. Beide Typen können direkt ferngesteuert werden. Weitere kompatible Modelle sind im aktuellen Wiki auf selbstbau-pv.de gelistet – vor dem Kauf prüfen.
Gibt es laufende Kosten beim Smart Micro Solar?
Nein. Das Gerät läuft vollständig lokal im Heimnetz – ohne Cloud-Abo und ohne Lizenzgebühren. Einmal kaufen, dauerhaft nutzen. Der eigene Stromverbrauch liegt unter 5 Watt, entspricht ca. 1–2 € pro Jahr – vernachlässigbar.